In der Bildbearbeitung werden Masken nicht als Mundschutz verwendet, sondern um bestimmte Bildbereiche ganz gezielt für die Bearbeitung auszuwählen oder mit Hilfe der Maske von einem Effekt auszuschließen.

Wie das im Programm Luminar funktioniert, zeige ich in einem neuen Video in meinem Youtube Kanal.

Das Video ist auch in meinem Luminar Videokurs zu sehen, zusammen mit vielen anderen Grundlagenvideos und Demonstrationen, wie man die verschiedenen Werkzeuge in Luminar anwendet.

Was ist eine Maske (in der Bildbearbeitung)?

Eine Maske ist eine Markierung eines bestimmten Bereiches in einem Bild, das man bearbeitet. Durch Markieren bzw. Maskieren von Teilen des Bildes kann man bestimmen, dass diese Bereiche zum Beispiel von der Wirkung einer Veränderung verschont bleiben. Oder dass nur die maskierten Bereiche von einem Effekt betroffen sein sollen.


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In meinem Buch zu Luminar vergleiche ich eine Maske mit einer Schicht Zauberfarbe, die dafür sorgt, dass hier ganz besondere Dinge passieren. Aufgetragen wird diese Zauberfarbe mit einem speziellen Pinsel.

Das alles passiert natürlich digital im Rahmen der Arbeit mit dem Bildbearbeitungsprogramm. Bei Luminar ist es möglich, nahezu jeden Effekt, den das Programm beherrscht, mit Hilfe einer Maske ganz gezielt auf bestimmte Bereiche eines Bildes anzuwenden. Wenn man das möchte. Dadurch sind die kreativen Möglichkeiten unbegrenzt.

Welche Arten von Masken gibt es in Luminar?

In der Frage steckt schon, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, in Luminar eine Maske zu erstellen. Wobei die Wirkung am Ende immer gleich ist: „Zauberfarbe“ an verschiedenen Stellen des Bildes. Wodurch ein Effekt an den Stellen mit der Zauberfarbe (= Maske) zum Tragen kommt, oder eben nicht.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Luminar und allen anderen bekannten Bildbearbeitungsprogrammen (Photoshop, Affinity Photo, Gimp, …) ist, dass man keine neue Ebene erzeugen muss, um mit einer Maske zu arbeiten. In jedem Werkzeug, das man anwendet, gibt es auch die Möglichkeit, direkt eine Maske dafür zu erzeugen. Das wird von sog. „alten Hasen“ meist nicht beachtet, lohnt sich aber, weil Luminar mit jeder neuen Ebene noch mehr Speicher des Rechners verbraucht und dementsprechend langsamer wird.

Natürlich gibt es Masken aber auch für Ebenen, wodurch man mehrere Effekte mit derselben Maske anwenden kann.

Pinselmaske

Die Pinselmaske ist der einfachste Weg, um die Zauberfarbe direkt auf das Bild zu bringen. Hier malt man mit einem runden Pinselwerkzeug den gewählten Effekt direkt auf das Bild oder radiert ihn weg. Es kann zwischen „malen“ und „radieren“ beliebig of umgeschaltet werden, so dass man sehr akribisch arbeiten kann.

Nach getaner Arbeit klickt man auf Fertig, kann aber jederzeit zur Maske zurück kehren und darin weiter malen.

Radialmaske

Mit einer Radialmaske kann man sehr bequem eine kreisrunde oder auch eine ovale Maske aufziehen. Der Ausgangspunkt ist dabei der Mittelpunkt eines Kreises, den man mit der Maus aufzieht, und der zu den Rändern hin weich ausläuft.

Anschließend kann man den Kreis dann an den seitlichen Punkten anklicken und beliebig zu einem Oval verformen, dieses drehen oder die Größe ändern.

Verlaufsmaske

Die Verlaufsmaske eignet sich gut für weiche Verläufe eines Effektes entlang einer geraden Linie. Meist wird man diese Maske von oben nach unten anwenden, um den Himmel bis zum Horizont auszuwählen. Oder umgekehrt, eine Maske für den unteren Bildbereich bis zur Horizontline aufzuziehen.

Auch diese Maske lässt sich nach dem Aufziehen noch verändern. Aber wenn man auf Fertig klickt, wird der Verlauf auf die Maske gezeichnet und lässt sich dann nicht mehr ganz so komfortabel wieder ändern.

Luminanzmaske

Die Luminanzmaske stellt eine Sonderform der Maske dar, weil sie keine manuellen Eingreifmöglichkeiten bietet. Hier berechnet das Programm die Maske automatisch aufgrund der Helligkeitswerte im Bild. Es wird sozusagen das Schwarz-Weiss-Abbild des Bildes zur Maske. Das kann in manchen Fällen praktisch sein und führt manchmal zu attraktiven Looks, zum Beispiel bei der Schwarz-Weiss-Umwandlung.

Im Video zeige ich alle Arten der Maskenerstellung in Luminar 4 und erzeuge im Beispiel einen Colorkey oder Teiltonungseffekt.

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