Luminar 2018 als Alternative zu Lightroom für die Bildbearbeitung

Ich hatte die Gelegenheit, die Bildbearbeitungssoftware Luminar 2018 schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin zu testen und beschreibe hier meine Eindrücke.

Luminar war bereits im letzten Jahr eine der viel erwähnten möglichen Alternativen zu Adobe Lightroom. Zunächst nur auf Apple MacOS verfügbar gibt es die neue Version nun auch für Windows. Der Hersteller benennt sich extra von Macphun in Skylum um, damit potenzielle Windows User nicht mehr durch den Firmennamen irritiert werden.

Wobei der Hersteller so ehrlich ist zu erwähnen, dass die Windows Version zu Beginn noch nicht alle Funktionen der Mac Version hat. Diese werden aber in den nächsten Monaten ergänzt.

Eine erste Demo von Luminar, die ich in Form eines Webinars zu sehen bekam, war recht beeindruckend. Es gibt diverse Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die durchgehend „Filter“ genannt werden, um Fotos in allen Variationen und bis in die Details zu bearbeiten. Auch ein Kopierstempel und Reparaturwerkzeug ist vorhanden.

Gute Nachrichten gibt es auch für Nutzer von Lightroom oder Photoshop, die Plug-ins von Drittherstellern gekauft haben. Diese lassen sich auch in Luminar einbinden. In der Demo wurde das mit SilverEffex vorgeführt und funktionierte problemlos.

Um alle Funktionen ausprobieren zu können, habe ich zuerst Luminar 2018 für Mac getestet. Über meinen Test der aktuellen Version für Windows werde ich in einem weiteren Artikel berichten.

Frau in gelb vor Felsen auf Teneriffa mit Sonnenstrahlen

Bei diesem Bild habe ich unter anderem den Sunray-Filter verwendet, der künstliche Sonnenstrahlen ins Bild einfügt und dabei das Bild intelligent analysiert.

Gibt es ein Leben ohne das Abo der Adobe Creative Cloud?

Der Hauptgrund für mich, das Programm Luminar 2018 anzuschauen, war, um herauszufinden, ob ich darin eine echte Alternative zu Adobe Lightroom finden könnte, um ggfs. auf das Adobe Cloud Abo zu verzichten. Darin ist auch Photoshop enthalten, das ich aber so gut wie gar nicht mehr nutze. (Ausser vor ein paar Tagen, als mich eine Kundin bat, einige Produktaufnahmen, die ich vor längerer Zeit gemacht hatte, für einen Online Shop freizustellen. Aber das ist die seltene Ausnahme.)

Mit Lightroom bin ich äusserst zufrieden, anders kann man es nicht sagen. Allerdings wurmt mich, wie viele andere User auch, die Bindung durch das monatliche Abonnement.

Luminar 2018 ist vergleichsweise sehr günstig mit einem einmaligen Preis von 69€

Um es direkt vorwegzunehmen, Luminar 2018 ist (noch) keine vollwertige Alternative zu Adobe Lightroom für meinen Workflow. Das Programm ist anders aufgebaut und bedient nur einen Teil der Zielgruppe von Lightroom-Benutzern. Allerdings heisst das nicht, dass man Luminar 2018 nicht als Teil eines vollwertigen Workflows verwenden könnte, der ohne Adobe Produkte und damit ohne monatliches Abo auskommt.

Der Hersteller hat bis Mitte 2018 eine Bildverwaltungslösung angekündigt, die in ersten Screenshots, Lightroom sehr ähnlich sieht und die Möglichkeit bietet, ausgewählte Bilder dann auch direkt mit Luminar zu bearbeiten.

Wo liegen die Ähnlichkeiten von Luminar 2018 mit Adobe Lightroom?

Benutzeroberflaeche von Luminar 2018 auf deutschIch habe mich gefragt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Luminar als Alternative zu Lightroom bezeichnet wurde. Die Antwort liegt in der Benutzeroberfläche. Sobald ein Programm links ein Bild und rechts davon Schieberegler zur Bearbeitung des Bildes anzeigt, denkt man inzwischen automatisch an Lightroom. Dazu kommt, dass man in Luminar ebenfalls RAW-Daten entwickeln kann und mit Presets arbeiten, um den gleichen Look auf viele Bilder zu legen. Auch ähnlich sind einige der Entwicklungswerkzeuge, die man auf ein Bild anwenden kann.

Was sind die Stärken von Luminar 2018?

Deutsche Benutzeroberfläche und durchdachter Aufbau

Was mir direkt auffiel, war die durchgängig in deutscher Sprache gehaltene Benutzeroberfläche. Nachdem ich erste Informationen und auch die Pressevorführung nur in Englisch bekommen hatte, war es erstaunlich, wie schnell ich mich in der deutschen Programmversion zuhause fühlen konnte.

Startbildschirm von Luminar 2018 auf dem MacDer Aufbau ist logisch: Nach dem Öffnen eines Bildes hat man die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Einstellungen (wie gesagt, werden diese „Filter“ genannt) auszuwählen. Anders als in Lightroom ist die Seitenleiste zunächst leer und füllt sich erst, wenn man auf „Filter hinzufügen“ klickt und Filter aus der Liste auswählt, die man wirklich benutzen möchte.

Die Filter sind in Gruppen untergliedert (Essential, Problemlöser (engl. Issue Fixers), Creative, Professional und Utility), in denen man sich recht schnell zurecht findet. Das Programm bietet jede Menge Spielmöglichkeiten und garantiert wohlige Winterabende mit den Fotos vom Sommer.

Um die Arbeit mit den vielen Einstellmöglichkeiten zu erleichtern, ist die Oberfläche flexibel anpassbar. So kann man seine Lieblingsfilter in der Seitenleiste auch als Arbeitsbereich abspeichern und entweder zum Standard erklären oder bei Bedarf laden und wechseln.

Möchte man eine Kombination von Einstellungen für die spätere Verwendung abspeichern, so geht auch das als sog. Preset oder Voreinstellung. Das Programm bringt eine ganze Menge Presets schon ab Werk mit, die in der unteren Bildleiste ausgewählt werden können. Wählt man ein Preset aus, werden die darin enthaltenen Filter mit den Werten in die rechte Seitenleiste übernommen.

Arbeit mit Ebenen in Luminar 2018

Der Clou ist, dass man auch mehrere Presets übereinander auf ein Bild anwenden kann. Das Programm unterstützt dazu die Arbeit mit Ebenen. Dadurch bleiben auch zuvor eingestellte Filter immer veränderbar. So kann man zum Beispiel alle Grundkorrekturen auf der untersten Ebene machen und sich danach auf einer weiteren Ebene kreativ austoben (oder auf mehreren).

In meinem Beispiel habe ich das Foto zunächst grundlegend aufpoliert und dann ein Preset mit dem Namen „Gloomy Morning“ auf einer weiteren Ebene verwendet.

Die Ebenen lassen sich beliebig ein- und ausblenden und in der Reihenfolge verändern und es gibt, wie in Photoshop auch, die Möglichkeit, für die Ebenenüberlagerung verschiedene Verrechnungsmodi auszuwählen.

Viel Spaß macht auch der Vorher/Nachher-Vergleich mit einer Trennlinie, die man frei hin und her schieben kann.

Das erste Beispielfoto vom Meer ist eine RAW-Datei, die ich mit einer Olympus OM-D E-M5 Mark II aufgenommen habe. Luminar zeigt das RAW zunächst ohne Filter recht flach und farblos an. Lightroom dagegen verwendet schon beim Öffnen Voreinstellungen für die Kamera, so dass auch ein RAW-Foto direkt gefälliger wirkt. Technisch macht das keinen Unterschied. Man darf sich nur nicht wundern, warum RAW-Dateien in Luminar erstmal so langweilig aussehen. Mit einem Klick auf seine Lieblingsvoreinstellung sieht das schon ganz anders aus.

Meer mit Felsen RAW bearbeitet

Grundbearbeitung der RAW-Datei

Meer mit Felsen RAW mit Glow bearbeitet

Zusätzlich habe ich hier einen Glow-Filter angewendet

Unter dem Begriff „Werkzeuge“ findet man die Möglichkeit, das Bild zu beschneiden oder Skalieren. Aber auch ein sehr interessantes Klon- sowie ein Radierwerkzeug. Wobei das Radierwerkzeug nicht einfach ein Loch in ein Bild radiert, sondern Objekte intelligent aus dem Bild entfernt, ähnlich wie das Reparaturwerkzeug in Photoshop. Ich konnte damit sehr einfach einen störenden Mast im Hintergrund des Bildes entfernen.

Ein Tipp für die Arbeit mit dem Radierwerkzeug in Luminar

Bei der Arbeit mit Ebenen ist zu beachten, dass das Radierwerkzeug eine neue Ebene anlegt, auf der alle bisherigen Einstellungen übernommen werden. Das kann zu Schwierigkeiten führen, wenn man die vorherigen Einstellungen später auf der entsprechenden Ebene darunter noch einmal ändern möchte. Meine Tipp wäre daher, Retuschen zuerst durchzuführen. Und erst dann globale Veränderungen am Bild auf weiteren Ebenen vorzunehmen.

Mein Fazit

Durch die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten wird es garantiert nicht langweilig, mit Luminar 2018 zu arbeiten. Gleichzeitig wird das Programm auch ein großartiger Markt für fertige Presets werden, die von erfahrenen Fotografen angeboten werden und die Arbeit für Einsteiger erheblich beschleunigen. Es gibt jetzt schon zahlreiche Voreinstellungspakete, die über den direkt in den Startbildschirm eingebundenen Shoplink heruntergeladen werden können. Einige sind kostenlos, andere kosten Geld.

Sonnenuntergang am Meer mit Luminar bearbeitet

Meine Highlights in Luminar 2018 (Mac Version):

  • Entwicklung von RAW-Dateien
  • Sehr viele Einstellmöglichkeiten und Filter (mehr als in Lightroom)
  • Arbeit mit Ebenen
  • Arbeit mit Presets und LUTs (über die ich hier noch gar nicht berichtet habe)
  • Flexible und logisch aufgebaute Benutzeroberfläche, die man auf eigene Bedürfnisse anpassen kann
  • Einbindung von externen Lightroom- und Photoshop-Plugins möglich
  • Günstiger Preis (69,- €), kein Abo

An Luminar 2018 (für Mac) gefällt mir so vieles, dass ich es uneingeschränkt zur Bildbearbeitung empfehlen kann. Allerdings macht es für mich derzeit weder Lightroom noch Photoshop entbehrlich.

Auf der Luminar-Webseite kann man (nach der offiziellen Freigabe im November) auch eine kostenlose Testversion herunterladen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und das Programm 14 Tage lang auszuprobieren.

Im Vergleich zu Lightroom fehlt insbesondere die Bildverwaltung und eine Bildübersicht zur Vorauswahl der Bilder, die man im Einzelnen bearbeiten möchte sowie die Möglichkeit, Einstellungen auf mehrere Bilder gleichzeitig anzuwenden (es gibt eine Stapelverarbeitung, aber das ist nicht dasselbe).

Photoshop bleibt dagegen das Mittel der Wahl, um Bildelemente freizustellen und mit anderen Elementen zu kombinieren.

Ein professioneller Workflow ist noch nicht vollständig in Luminar abgebildet. Der Hersteller hat allerdings größeres vor und bereits für Mitte 2018 eine Bildverwaltungslösung angekündigt.

Derzeit bewegt sich das Programm zwischen Photoshop und Lightroom. Für die Bearbeitung von einzelnen Bildern oder ausgewählten Bildserien kann ich es sehr empfehlen. Der Spassfaktor ist dank der vielen Voreinstellungen schon extrem hoch und die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt.

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Update 09.11.2017:

Inzwischen habe ich auch die Windows-Version testen können, die sich aber noch in der Entwicklung befindet. Windows Usern würde ich derzeit empfehlen, mit dem Kauf noch zu warten, bis die Entwicklung einen stabileren Stand erreicht hat. Ich werde hier davon berichten.

Von der Mac-Version bin ich nach wie vor begeistert und entdecke immer neue Möglichkeiten.

Update 19.11.2017:

Für Windows gab es ein erstes Update, das die Stabilität des Programmes verbessert hat. Das nächste soll in ein paar Tagen folgen.

Update 26.12.2017: Jetzt können auch Windows-User loslegen

Im Dezember gab es sowohl für MacOs als auch für Windows ein weiteres Update. Besonders für Windows sind nun auch einige der essenziellen Funktionen, wie Abspeichern im Luminar-eigenen Dateiformat, nachgeliefert worden und auch das Klonwerkzeug steht nun zur Verfügung. Die Filter waren ohnehin schon auch in der Windowsversion in gleicher Zahl vorhanden.

Es gibt immer noch Windows-User, die von Programmabstürzen berichten. Auf meinem Windows-PC läuft Luminar aber stabil unter Windows 10. Dort sind zuletzt die Adobe Programme öfter abgestürzt als Luminar.

Ich empfehle gerade Windows-Nutzern unbedingt, zunächst die kostenlose Testversion von Luminar zu installieren und zu schauen, wie Luminar sich auf deinem PC verhält.


Auf Facebook habe ich die „Deutschsprachige Luminar-Benutzergruppe“ ins Leben gerufen, wo schon eifrig Tipps ausgetauscht und Bilder bestaunt werden. Hier geht es zur Gruppe.

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By | 2017-12-26T19:03:09+00:00 4. November 2017|Tipps zur Bildbearbeitung|35 Comments

About the Author:

Die Mischung von Fotografie und Film, also Foto-Video-Fusion, hat sich zu einem meiner Schwerpunkte entwickelt. Als Hochzeitsfotograf und Filmer bin ich in Hamburg und häufig auf Rügen und Hiddensee unterwegs, wo ich einige Zeit gewohnt habe. Neben den Menschen liebe ich auch die Natur und Tiere, so dass ich mich besonders freue, wenn ich mit meinen Paaren Zeit in der Natur verbringen kann. In meiner Freizeit schreibe ich gerne, sowohl im Blog als auch in Büchern. Meine Fachbücher sind im Buchhandel und online erhältlich.

35 Comments

  1. Peter Bosch 12. November 2017 at 01:27 - Reply

    Beim Link zur Testversion habe ich allerdings keine entdeckt, die man sich herunter laden kann

    Liebe Grüße,
    Peter

    • Hendrik 12. November 2017 at 11:32 - Reply

      Ja, tut mir leid. Der Download scheint aktuell pausiert zu sein, bis die Version offiziell freigegeben wird. Ich habe das oben korrigiert.

  2. Petra Hühne 14. November 2017 at 22:01 - Reply

    Bin sehr interessiert. Das Programm kommt ja aus den USA. Muss ich Einfuhrsteuer bezahlen?

    Liebe Grüße
    Petra Hühne

    • Hendrik 14. November 2017 at 23:06 - Reply

      Mir sind bei Downloads ausser Umrechnungsgebühren noch keine weiteren Steuern begegnet.

  3. Petra Hühne 14. November 2017 at 22:05 - Reply

    ach ja und noch eine Frage. Kann ich JPG damit auch bearbeiten?

    LG
    Petra Hühne

    • Hendrik 14. November 2017 at 22:19 - Reply

      Ja, unbedingt!

  4. Peter Bosch 14. November 2017 at 22:56 - Reply

    Was mich ja interesseert, wenn die DAM Komponente kommt: ich habe in Lightroom ja jede Menge Schlagworte, Gesichtserkennung und Geotags gespeichert – ob er die alle übernehmen kann?

    • Hendrik 14. November 2017 at 23:03 - Reply

      Da werden wir uns wohl überraschen lassen müssen…

  5. Otto 16. November 2017 at 18:55 - Reply

    Ich teste gerade die Windows Version von Luminar 2018. Das Klon-Werkzeug finde ich nicht. Gibt es Unterschiede zwischen Mac Os und Windows? Wenn ja, sollte Skylum das mal kommunizieren

    • Hendrik 16. November 2017 at 23:26 - Reply

      Ja, wie im Artikel oben erwähnt, hat die Windows-Version noch nicht den vollen Funktionsumfang. Das Klon-Tool ist davon auch betroffen. Einen detaillierten Vergleich habe ich beim Hersteller nicht gefunden.

  6. Stefan 18. November 2017 at 11:10 - Reply

    Werden Änderungen im DNG format direkt gespeichert (oder sind Änderungen nur in anderen Formaten wie JPEG möglich, wie leider bei AffinityPhoto)? Sind alle Filter im RAW Modus verfügbar?

    • Hendrik 18. November 2017 at 15:18 - Reply

      Luminar hat ein eigenes Datenformat, in dem du Bearbeitungen abspeichern und später wieder aufnehmen kannst. Die RAW Entwicklung ist in Luminar wie einer von vielen Filtern, die du auf das Bild anwenden kannst. Wie die Verarbeitung im Hintergrund dann abläuft, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hast du alle Filter zur Verfügung.
      Am besten testest du das alles selbst einmal. Inzwischen gibt es die Testversion auch wieder zum Download (der Link ist oben im Text). Und du kannst 14 Tage alles ausprobieren.
      Achtung: Im Moment geht das Abspeichern nur in der Mac-Version. Für Windows wird das (und vieles mehr) erst nachgeliefert mit einem der nächsten Updates.

  7. Otto 18. November 2017 at 19:08 - Reply

    Die Windows Version hat noch Rückstand gegenüber der MacOs Version. Skylum kommuniziert das aber auch, da muß ich mich korrigieren. und zwar hier:
    https://macphun.com/de/luminar-faq/windows. Ich habe es trotzdem gekauft, wurde mir für 49 € angeboten als Upgrade auf das alte Luminar das ich als Beta-Tester hatte. Selbst für 69 € hätte ich es gekauft, als Ergänzung zu Affinity Photo dessen RAW-Engine noch einigen Nachholbedarf hat. Gutes preiswürdiges Produkt und wenn die Änderungen wie versprochen in die Windows Version am 22.11. eingebaut werden umso besser.

  8. Jörg S. 3. Dezember 2017 at 21:10 - Reply

    Habe mir das Programm auf 2 Rechnern installiert.
    Windows 8.1.
    Ich bekomme damit keine RAW Dateien geladen…. Dann stürzt das Programm sofort ab.
    JPG funktioniert.

    Schon merkwürdig.
    und bis jetzt hat der Support noch keine Antwort auf das Problem

    • Hendrik 4. Dezember 2017 at 18:59 - Reply

      Hallo Jörg,
      die Windows-Version ist zwar nach dem zweiten Update etwas stabiler geworden, braucht aber sicher noch etwas Zeit zum Reifen.
      Beste Grüße
      Hendrik

  9. Karl 4. Dezember 2017 at 18:19 - Reply

    Hallo Hendrik,
    danke für deinen ausführlichen Bericht. Auch ich bin LR Nutzer seit der Version 3.0 und will mich nicht dem Abo von Adobe beugen. Als Hobbyfotograf will ich nicht jedes Update mitmachen und jährlich ca. 140 € zahlen. Aus diesem Grund bin ich auch erst mal bei Version 5.7 stehengeblieben.
    Ich suche ebenfalls nach einer Alternative und Luminar scheint sich dahin zu entwickeln. Mir fehlt allerdings noch die Funktionalität des Bibliothek-Moduls von LR. Alle anderen Funktionen lassen sich mit Zusatzprogrammen (Photomatix für HDR und Hugin für Panoramen) einfach für den Hobbybereich lösen. Wie oben diskutiert ist sicherlich noch zu verfolgen, ob eine Datenübernahme angeboten wird. Wenn dies am Ende mit den XML „side car“ Dateien gelöst wird wäre das eine Lösung.

    Ich werde deine Informationen verfolgen und hoffe das endlich jemand eine Lösung anbietet.

    Gruß Karl

    • Hendrik 4. Dezember 2017 at 19:02 - Reply

      Hallo Karl,
      der Markt für Alternativen ist zumindest stark in Bewegung und Luminar könnte da eine ganz gute Rolle spielen. Die Mac-Version ist jetzt schon ziemlich brauchbar, und auf die Bildverwaltung darf man sehr gespannt sein.
      Gruß
      Hendrik

  10. Roland Schiefer 9. Dezember 2017 at 11:55 - Reply

    Die Windows Testversion (Stand 10.12.2017) unterstützt kein Farbmanagement und keine Monitorprofile. Arbeiten mit einem Wide-Gammut Monitor ist so noch nicht möglich, da die Farben zu bunt werden. So beeindruckend das Programm auch im Übrigen ist, sowas geht gar nicht.

  11. Roland Schiefer 9. Dezember 2017 at 13:37 - Reply

    Meine Testerfahrungen zu Luminar möchte ich noch ergänzen:
    1. Die 100% Bildgröße meiner RAW-Aufnahmen mit der Olympus OMD-M1 sind in LR doppelt so groß wie in Luminar. Sehr seltsam. Zumal die 200% Ansicht in Luminar dann unscharf wird.
    2. Die herstellerseitigen Objektivkorrekturen werden in LR richtig interpretiert, in Luminar offensichtlich nicht. Hier ist manuelles Eingreifen erforderlich.
    3. Die Funktion des automatischen Transformieren zum geradestellen fehlt in Luminar.
    Sicher ist es reizvoll ein Bildbearbeitungsprogramm ohne Abo zu erhalten. Doch dürften bei Luminar regelmäßig kostenpflichtige Updates fällig werden.

    Vielleicht haben es noch nicht alle bemerkt: LR CC Classic kann mit LR CC kombiniert genutzt werden ohne den Katalog zu migrieren. Man muss dann zwar die Struktur der Sammlungen manuell abgleichen. Es hat aber den Riesenvorteil, dass von einzelnen oder allen Sammlungen nur die hochaufgelösten Vorschauen in LR CC hochgeladen werden. Und zwar ohne Verbrauch des Speicherplatzes von 20 GB. Letzteres ist vielleicht von Adobe gar nicht so gewollt, aber derzeit definitiv der Fall. Ich finde es eine tolle Sache, jetzt alle meine Fotos auch auf dem iPhone, iPad und im Apple TV4 ansehen zu können, wobei sogar die auf iPhone und iPad noch vorgenommenen Bearbeitungen nach LR CC Classic aktualisiert werden.

    • Hendrik 9. Dezember 2017 at 20:53 - Reply

      Danke, dass du deine Erfahrungen teilst.
      Es ist sicher wichtig zu wissen, dass Luminar keine Kopie von Lightroom ist sondern ein eigenständiges Programm, dessen Funktionen nicht 1:1 denen von Lightroom entsprechen. In einigen Bereichen bietet es weniger, in anderen Bereichen mehr Funktionen. Und dann gibt es noch die derzeit großen Unterschiede zwischen Windows- und Mac-Version.
      Man kommt also nicht darum herum, das Programm auszuprobieren und herauszufinden, ob es die Dinge enthält, die für einen persönlich wichtig sind.

  12. jürgen 12. Dezember 2017 at 17:33 - Reply

    Habe deb Bricht mit Interesse gelesen und möchte die Entwicklung weiter verfolgen, Im Moment bin ich mit LR sehr zufrieden und habe keine Änderung vor. Die Testversion werde ich mir aber mal ansehen. LG, Jürgen

  13. Uwe 16. Dezember 2017 at 18:04 - Reply

    Ich habe es mir dieser Tage auch gekauft, weil ich kein Abo-Modell von LR möchte. Derzeit komme ich mit LR 6 noch aus.
    Ich stimme dem Autor zu, das arbeiten mit Luminar macht Spaß, auch wenn es noch einige fehlende Details gibt (Farbmanagement, Pipette für WB etc.). Noch kann es meinen LR-Workflow nicht ersetzen, aber warten wir mal ab.

    Bei den Presets und LUT’s unterscheidet der Hersteller nach Windows und Mac. Mit der Windows-Version funktionieren aber auch die Presets und LUT’s für den Mac. Viele sind dem amerikanischen Geschmack angepasst, also ziemlich grell und / oder bunt. Aber mann kann ja jedes Preset als Favorit kennzeichnen und nur diese anzeigen lassen.

    Ich bin gespannt, wie es mit Luminar weitergeht.

  14. Robert Gabriel 18. Dezember 2017 at 15:53 - Reply

    Ich arbeite derzeit mit Photoshop Essentials, dort ist die RAW Bearbeitung ja abgespeckt, ist das in Luminar besser gelöst?

    • Hendrik 18. Dezember 2017 at 16:50 - Reply

      Am besten probierst du das mit der kostenlosen Testversion selber aus. Der Link findet sich oben im Artikel.

  15. Günther Bischeltsrieder 20. Dezember 2017 at 16:51 - Reply

    Ich habe Luminar 2017 für Windows gekauft, obwohl noch zu viele Mängel bestanden.
    Vor zwei Tagen kam das Update Luminar 2018. Leider wird Pentax RAW DNG nicht mehr unterstützt!
    Ist die nur ein Versäumnis oder fällt Pentax RAW aus der Liste. Sollte dies der Fall sein,
    wird Luminar 2018 für mich nutzlos.
    Auf eine Stellungsnahme von Luminar warte ich noch.

    • Hendrik 20. Dezember 2017 at 17:32 - Reply

      Ich kann deinen Frust gut verstehen. Wenn es schon funktioniert hat und nun nicht mehr funktioniert – das ist wirklich ärgerlich und in meinen Augen auch ganz klar ein Fall, den der Support beheben muss. Ich drücke die Daumen.

      • Günther Bischeltsrieder 21. Dezember 2017 at 10:52 - Reply

        Luminar hat prompt reagiert. Respekt!
        Fehler lag an meinem PC. Festplatte mit RAW-Pics defekt. Konnten nicht mehr geöffnet werden.
        Sind aber über BackUp gesichert.

        • Hendrik 21. Dezember 2017 at 11:10 - Reply

          Das sind ja gute Nachrichten! Danke fürs Rückmelden!

  16. Otto 21. Dezember 2017 at 15:16 - Reply

    Ich möchte noch einmal Rückmeldung geben: Inzwischen hat es für Luminar 2018 Windows Version ein größeres Update gegeben. Klon- und Radieren Funktion. Bessere Exportfunktion. Nativ Luminar kann gespeichert werden. Ich muß sagen, wenn die auch noch eine DAM liefern wie versprochen ist das ein sensationelles Paket zu einem sehr guten Preisleistungsverhältnis. Zusammen mit Affinity Photo ersetzt es Lightroom 5.7. Adieu Adobe!

  17. Henrik 25. Dezember 2017 at 13:58 - Reply

    Wo kann ich in Erfahrung bringen welche Kamera im RAW-Modus unterstützt wird ?

    • Hendrik 25. Dezember 2017 at 15:26 - Reply

      Leider habe ich dazu auch keine offizielle Info gefunden. Auf der FAQ-Seite kann man nur einige Kameras finden, die NEU in die Liste aufgenommen wurden.
      https://macphun.com/luminar-faq/general
      Insgesamt sind es aber sehr viele Kameras, die unterstützt werden. Alle Kameras, die ich habe oder hatte, sind abgedeckt, von Nikon über Olympus und Panasonic bis Fuji.
      Am besten probierst du es mit der Testversion aus.

  18. Uwe 25. Dezember 2017 at 18:17 - Reply

    Es tauchen nicht alle unterstützten Kameras in der Liste auf. So ist die Fuji X-E3 nicht aufgelistet, wird aber unterstützt. Auch komprimierte raw’s meiner X-T2 und X-E3 werden unterstützt, das dürfte somit für alle x-Kameras gelten.

  19. Günther Bischeltsrieder 26. Dezember 2017 at 18:32 - Reply

    Ich habe nun mehr als 50 Fotos in Luminar 2018, Update Dez., entwickelt.
    Mein Fazit im Vergleich zu LR:
    Leider langsamer als LR, Schärfe in RAW etwas hinter LR, ansonsten durch die enorme Anzahl von Filter Vorteil Lumina.
    Ich bin gespannt, welche weiteren Verbesserungen im nächsten Update Januar 2018 kommen werden.

    • Hendrik 26. Dezember 2017 at 18:51 - Reply

      Zum Schärfen habe ich einen Tipp: Probiere zusätzlich zum Schärfen auch mal die Filter Mikrostruktur und Detailverbesserung (vorsichtig dosiert). Das bringt nach meiner Erfahrung nochmal viel für den Schärfeeindruck.

      • Günther Bischeltsrieder 26. Dezember 2017 at 20:04 - Reply

        Danke für den Tipp.
        Wird von mir bereits verwendet.

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