Eine wunderschöne Familien-Hochzeit feierten Thea und Dirk auf Rügen. Im kleinen Kreis verbrachten wir einen fantastischen Tag zusammen und genossen dabei einige Attraktionen, die das Heiraten auf Rügen so besonders machen.

Heiraten auf Rügen im kleinen Kreis nur mit der Familie

Und so begann der Tag…

Hochzeits-Vorbereitung im Hanseatic Hotel in Göhren

Genau genommen war Thea schon beim Friseur, bevor ich dazu kam. Dort wurde sie perfekt gestylt und ließ sich dann von ihrer Mutter bei der Ankleide und der Verwandlung in eine strahlende Braut helfen.

Nicht alle Bräute mögen es, auch bei dieser Verwandlung schon fotografisch begleitet zu werden. Mein Einsatz startete daher hier erst mit dem großen Auftritt in der Hotelhalle des Hanseatic Hotel, wo sich Thea ihrem zukünftigen Ehemann zum ersten mal im Braut-Outfit zeigte. Dass Dirk recht beeindruckt war, sieht man in den Fotos.

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Trauung im Hochzeits-Turm mit Blick über Rügen

Die Trauungszeremonie fand dann im Turm des Hanseatic-Hotels statt. Für die ältere Generation gab es zwei freundliche Helfer des Roten Kreuzes, die für die letzten Stufen zum Turm mit einem Tragestuhl aushalfen. Das Wetter war ein Traum und der Rundum-Blick auch. Alle Generationen genossen die Hochzeit sehr, durch die die Standesbeamtin (Fr. Pahl, Amt Mönchgut) sehr gefühlvoll führte. Die eine oder andere Träne war da unvermeidbar.

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Hochzeitsfotos am Strand

Nach der Trauung und dem Sektempfang im Hotel liefen wir zu Fuß zum Strand für ein Fotoshooting mit dem frisch vermählten Ehepaar. Auch hier mag ich es ja eher natürlich und ungestellt, worauf Thea und Dirk sich gerne einließen. Die beiden strahlten um die Wette und es war mir ein Fest, die Liebe der beiden mit der Kamera einzufangen. Posen brauchte es einfach nicht. Alles ergab sich aus der Situation heraus. Kurze Stopps am Sanddorn-Stand und an der Eisdiele lockerten uns weiter auf und brachten Farbe ins Spiel. Und so wir liefen dann einfach fröhlich weiter zum Bahnhof, wo die nächste Etappe für uns startete.

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Hochzeitstorte im Rasenden Roland

Am Göhrener Bahnhof trafen wir dann den Rest der Familie wieder und bestiegen gemeinsam den Rasenden Roland, wie der historische Dampflokomotiven-Zug auf der Insel genannt wird. In einem eigens für uns reservierten Hochzeits-Waggon wurde dann während der Fahrt nach Putbus die Hochzeitstorte angeschnitten. (Die Torte zaubern übrigens die Hochzeitsplanerinnen des Hanseatic Hotels in den Zug.) In Putbus nutzten wir dann den Aufenthalt, um uns die alten Züge und den Bahnhof anzusehen und dabei ein paar schöne Familienfotos zu machen, bevor wir die Rückfahrt nach Göhren antraten. Der Hochzeits-Wagen stand übrigens die ganze Zeit für uns zur Verfügung, so dass die Älteren auch nach einem kleineren Ausflug zu Fuß wieder bequem sitzen und ihren Kaffee genießen konnten. Die Jüngeren hatten während der Fahrt ihren Spaß und standen wohl mehr außerhalb des Waggons auf der Plattform, als dass sie mal im Inneren zu sehen waren. Auf der Rückfahrt hatten wir auch noch die Dampflok direkt vor uns. Von daher bekommt die Fahrt im Rasenden Roland für Generationen-übergreifende Ausflüge auf jeden Fall die volle Punktzahl. Es ist einfach für jeden was dabei und man kommt nebenbei wunderbar ins Gespräch.

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Mit vielen schönen Erlebnisse und tollen Erinnerungen kamen wir schließlich zurück ins Hotel, wo meine Reportage endete.

Die gezeigten Fotos sind übrigens Seiten aus dem Buch, das ich für Thea und Dirk gestaltet habe.