In den letzten zwei Wochen habe ich mich intensiv damit beschäftigt, Adobe Lightroom endlich genauer kennenzulernen.
Damit arbeiten tue ich schon seit letztem Jahr und habe seit dem alle meine Arbeitsabläufe komplett darauf abgestimmt.
Aber da gab es noch ein paar Details, die ich noch nicht kannte.

Diese Lücken habe ich nun geschlossen und habe das gute Gefühl, mich nun wirklich ziemlich gut auszukennen.

Dabei haben mir zwei Quellen ganz besonders geholfen, und die will ich auch mal entsprechend lobend erwähnen:

1. Das Buch „Mein Lightroom Alltag“ von Patrick Ludolph erschienen im mitp Verlag. Sehr praxisorientiert pickt der Kollege die Funktionen heraus, die er auch in seinem Fotografenalltag verwendet und erklärt genau, wie er was macht. So habe ich viele nützliche Funktionen neu oder besser kennengelernt und konnte mir meine eigenen Arbeitsweisen daraus ableiten, selbst wenn ich von der des Autors manchmal abweiche.

2. Die englischsprachige DVD „Lightroom 3 for Digital Photographers“ von Colin Smith, dem Gründer der Internetseite photoshopcafe.com, wo man die DVD auch als Download kaufen kann. Die DVD geht sehr strukturiert durch alle Bereiche des Programms. Dank der übersichtlichen Kapitelstruktur kann man aber auch gezielt die Abschnitte anklicken, die man besonders interessant findet.

Was mir besonders Spass gemacht hat, ist mein Logo in die Oberfläche von Lightroom einzubauen. Überflüssig aber schön.

Lightroom mit meinem Logo personalisiert

Was ich besonders nützlich finde ist das Arbeiten mit verschiedenen (kleineren) Katalogen statt mit einem großen. Mein Katalog hatte mehr als 100.000 Bilder und die Performance war nicht mehr erträglich. Dank der Aufteilung in kleinere Kataloge für Hochzeiten und anderes geht die Arbeit nun wieder deutlich flotter.

Auch eine richtig tolle Funktion, die die wenigsten kennen und nutzen, ist der Export und Import von Bildverzeichnissen als Katalog. Diese kann man dann komplett an einen anderen Bildbearbeiter weitergeben (der natürlich auch mit Lightroom arbeiten muss) und die Ergebnisse anschließend wieder in den eigenen Katalog integrieren.